Das männliche Leibild fehlt

Ja, mir fehlen positive männliche Vorbilder. Schon immer. Sowohl während des Erwachsen Werdens, als ich selbst Vater wurde und auch dazwischen. Mein Vater war eine herbe Enttäuschung als Vorbild, meine Großeltern habe ich nicht ausreichend kennengelernt. Leider habe ich es versäumt, mir Alternativen oder wenigstens geeignete Gesprächspartner zu suchen.

Nein, das soll kein Jammerkonzert werden, sondern die Einleitung zu der Frage: Wie lasse ich negative Erfahrungen, Vorbilder los und wie finde ich das Positive. Als ich selbst Vater wurde, stand ich vor der Herausforderung: Was gebe ich meinen Kindern mit fürs Leben. Wie und mit was bin ich vorbildlich?

Was kann ich nun tun? Neben bewusst gewählten persönlichen Begegnungen nähere ich mich dem gewünschten Männlichkeitsvorbild auch via Literatur. Teils anhand von Sachbüchern wie Biografien aber auch – und das intensiver – in der Belletristik. In Romanfiguren. Ich habe bereits festgestellt; das ist nicht so einfach; aber spannend. Und ich muss das gar nicht an einer bestimmten Figur festmachen; sondern kann mir etwas zusammenpuzzeln. Von meinen Erlebnissen und Erfahrungen werde ich hier berichten.

Einige der Bücher von denen ich mir Anregungen verspreche und auf dem zu-lesen-Stapel sind:

Sachbuch:

Der ungezähmte Mann – John Eldredge

Belletristik:

Das Hohelied – Interpretiert von Arnold G. Fruchtenbaum

Winterjournal – Paul Auster (Schon gelesen von Noor Visser & Paul Fischer) Meine Quintessenz fehlt noch.

Geheimagent Lennet – Leutnant X (Als Held meiner Kindheit)

Pnin – Vladimir Nabokov

Haben Sie Vorschläge für eine bereichernde Lektüre? Dann lassen Sie es mich gern über die Kommentare wissen. Haben Sie Dank.

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